Die besten VHS-Filme zu Weihnachten

von vinett-video Mediaservice

Wenn die Tage kürzer werden, die Gemütlichkeit in den Wohnzimmer Einzug hält und die Weihnachtsbeleuchtung fröhlich blinkt, hat endlich die besinnlichste Zeit des Jahres begonnen. Doch zu einem schönen Weihnachtsfest gehört doch mehr als Gänsebraten, Spekulatius und Räuchermännchen.

Sicher hat der eine oder andere noch so manchen VHS-Schatz passend zur Weihnachtszeit im Keller liegen. Also schnell nachschauen: Heute stellen wir die schönsten VHS-Filme zu Weihnachten vor.

Der Klassiker: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Jedes Jahr zu Weihnachten ein absolutes Muss: die Aschenbrödel-Variation als Koproduktion des Filmstudio Barrandov und der DEFA aus dem Jahr 1973.
Zuckerweiß eingeschneite Landschaften, ein armes Waisenmädchen, das von Stiefmutter und Stiefschwester schikaniert wird und ein makelloser Prinz - das sind die Zutaten von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Kitsch finden die einen, Kult die anderen. Doch die Tatsache, dass „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ seit 40 Jahren jedes Jahr im Advent in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Norwegen beinahe rund um die Uhr ausgestrahlt, wird macht dieses Märchen mit Abstand zum beliebtesten Weihnachtsfilm aller Zeiten.

Klassiker Nr. 2: „Der kleine Lord“

Bereits seit 1982 ist „Der kleine Lord“ nicht mehr aus dem vorweihnachtlichen TV-Programm wegzudenken und besitzt schon lange Kultstatus. Seither zieht der kleine Cedric, der das erkaltete Herz seines verbitterten Großvaters wieder erwärmt, Generationen um Generationen vor die Bildschirme und sorgt dabei für viel Liebe und harmonische Stimmung zum Weihnachtsfest.

Auch in dieser Geschichte geht es um ein Kind aus recht bescheidenen Verhältnissen. Nach dem Tod seines Vaters wird der siebenjährige Cedric mit seiner Mutter aus New York nach England beordert, um dort auf sein zukünftiges Erbe als Lord Fauntleroy vorbereitet zu werden. Jede Menge Verbitterung und Standesdünkel des Großvaters sorgen zunächst für vereiste Fronten, doch der kleine Cedric kann recht schnell das Herz seines Großvaters gewinnen.

Charles Dickens reloadet: „Muppets Weihnachtsgeschichte“ / „Die Geister, die ich rief“

Kaum eine andere weihnachtliche Geschichte bringt den Geist der Weihnacht (im wahrsten Sinne des Wortes) besser auf den Punkt als Charles Dickens‘ „A Christmas Carol“. Es ist also kein bisschen verwunderlich, dass die Erzählungen unzählige Male verfilmt wurde.

Nicht nur für Kinder, sondern für jeden Muppet-Fan ein absolutes Muss: Die Muppets-Weihnachtsgeschichte. In den unvergleichlichen Hauptrollen: Sir Michael Caine als Ebenezer Scrooge und Kermit der Frosch als sein Angestellter Bob Cratchit. Im typisch herzlichen Muppet-Humor und mit eingängigen Liedern wird hier die Geschichte des kaltherzigen Geschäftsmannes erzählt, der erst Besuch von drei Geistern bekommen muss, um die wahre Bedeutung von Weihnachten zu verstehen.

Etwas moderner geht es bei „Die Geister, die ich rief“ zu. Hier gibt Bill Murray den Scrooge, der in diesem Fall Francis Xavier Cross heißt und ein skrupelloser, geldbesessener Fernsehproduzent ist. Durch den Besuch der drei Geister merkt er endlich, was er in seinem Leben alles verpasst hat.

Alle Jahre wieder: „Kevin - Allein zu Haus“

Eine Geschichte wie aus dem Leben gegriffen: Die gestresste McCallister-Familie ist auf den Weg in den Weihnachtsurlaub und vergisst ihren jüngsten Sohn zu Hause. Wem ist das nicht schon mal passiert? Auf sich allein gestellt muss Kevin das Haus seiner Familie gegen zwei fiese Einbrecher verteidigen und lässt sich dabei allerlei lustige Tricks einfallen. Für Freunde des kindlichen Slapsticks eine wunderbare Weihnachtsunterhaltung. Von Kevin-Darsteller Macaulay Culkin ist heute nicht mehr wirklich viel zu sehen. „Kevin – Allein zu Haus“ gehört dennoch zu den absoluten Weihnachtsfilm-Klassikern.

Kann man Weihnachten stehlen? „Der Grinch“

Basierend auf dem Roman „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Theodor „Dr. Seuss“ Seuss Geisel drehte Ron Howard im Jahr 2000 „Der Grinch“. Der Grinch lebt in seiner Berghöhle und hat eine ausgesprochene Abneigung gegen Weinachten. Deswegen verkleidet er sich als Weihnachtsmann und klaut die Weihnachtsgeschenke des Nachbardorfes. Wenn er keine Freunde an Weihnachten hat, soll das bitte auch kein anderer! Die Dorfbewohnter hält das nicht davon ab, dennoch Weihnachten zu feiern. Schließlich sind die Geschenke ja nicht die Hauptsache des Festes. Das muss schlussendlich auch der Grinch einsehen und lässt sich zum Weihnachtsfreund bekehren.
Dass „Der Grinch“ zum absoluten Weihnachtskulturgut gehört, zeigt sich schon allein daran, dass besondere Weihnachtsmuffel heute nicht nur im englischsprachigen Raum häufig als „Grinch“ bezeichnet werden.

Für die ganze Familie: „Es ist ein Elch entsprungen“

Nicht nur die USA, das Mutterland des weiß-roten Weihnachtskonsums, kann herzerweichende Weihnachtsfilme produzieren. Auch Deutschland hat da einiges zu bieten, so etwa mit „Es ist ein Elch entsprungen“.
Der zehnjährige Bertil wünscht sich nichts mehr, als Weihnachten seinen Vater zu sehen, der als Polarforscher am Nordpol unterwegs ist. Und als plötzlich der sprechende Elch Mr. Moose durch die Decke bringt, geht der Trubel auch schon los. Der Elch ist bei einem Testflug des Weihnachtsmannes von der Route abgekommen und muss nun schnell seinen Weg zurück finden, damit alle Geschenke rechtzeitig ausgeliefert werden können. Hinzu kommen ein fieser Jäger, der dem Elch als Geweih will, eine aufgedrehte Großstadt-Tante und allerlei lustige Verwicklungen. Fertig ist der Weihnachtfilm für die ganze Familie.

Romantik im Neuner-Pack: „Tatsächlich … Liebe“

Der romantische Weihnachtsfilm von Richard Curtis aus dem Jahr 2003 erzählt neun Liebesgeschichten um verschiedene Protagonisten, beginnend fünf Wochen vor Weihnachten bis hin zum Weihnachtsfest. Und bei neun verschiedenen Liebesgeschichten bleibt auch kein Platz für übermäßigen Kitsch. Heraus kommt ein kurzweiliger, herzerwärmender Episodenfilm, bei dem man schon mal die eine oder andere Träne der Rührung oder des Lachens verliert. Dabei fährt der Film alles auf, was es an britischen Schauspielgrößen gibt: Emma Thompson, Alan Rickman, Martin Freeman, Rowan Atkinson, Keira Knightley, Colin Firth, Liam Neeson, Bill Nighy…und bei Liebeskomödien aus Großbritannien darf natürlich auch Hugh Grant nicht fehlen, der hier den neuen Premierminister gibt, der sich in seine Hausangestellte verliebt.

Arnie in Weihnachtsstimmung: „Versprochen ist versprochen“

Eine Weihnachtskomödie mit dem Gouvernator? Na klar, denn wir erinnern uns doch: Bevor Arnold Schwarzenegger in die kalifornische Politik ging, war er mal Bodybuilder und sowas wie ein Schauspieler.

In „Versprochen ist versprochen“ gibt er den liebevollen Vater Howard, der seinem Sohn – wie der Filmtitel schon andeutet – ein wichtiges Versprechen gegeben hat: die Actionfigur Turbo-Man als Weihnachtsgeschenk. Leider ist das gute Stück überall ausverkauft und die Jagd nach dem begehrten Präsent entwickelt sich zu einer echten Farce.

Den Weihnachtsmann gibt es wirklich: „Das Wunder von Manhattan“

Der Film „Das Wunder von Manhattan“ von 1994 ist ein Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1947.

Kaufhausweihnachtsmann Kris Kringle muss kurzfristig für einen entlassenen Kollegen einspringen und begeistert beim Weihnachtsumzug des Kaufhauses „Cole“ die Besucher jeden Alters. Er allerdings ist überzeugt davon, der echte Weihnachtsmann zu sein. Um auch die kleine Susan zu überzeugen, darf sie sich etwas wünschen. Und sie möchte nichts lieber als einen Vater, ein Haus und einen Bruder. Mehr oder weniger zufällig und vielleicht auch, weil Kris Kringel wirklich der Weihnachtsmann ist, gehen diese Wünsche in Erfüllung.

Bezaubernde und herzerweichende Weihnachtsunterhaltung für die ganze Unterhaltung, die kein Auge trocken lässt!

Jetzt seid doch mal ein bisschen gemütlich: „Weihnachten bei Hoppenstedts“

Auch noch posthum begeistert uns Vicco von Bülow alias Loriot jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Neben den Klassikern „Pappa ante Portas“ oder „Ödipussi“, die stets zur Adventszeit das TV-Programm bereichern, darf natürlich auch die Kultepisode „Weihnachten bei Hoppenstedts“ nicht fehlen. Loriot als stänkernder Opa Hoppenstedt – „Früher war mehr Lametta!“ - und Weinvertreter Blümel, der selbst kräftig mit verkostet und Evelyn Hamann als Lieselotte Hoppenstedt („Jetzt seid doch mal ein bisschen gemütlich“) sorgen für Weihnachtsstimmung der etwas anderen Art. Mit dabei: Dicki, der kein Gedicht aufsagen will, sondern gleich sein Geschenk – ein Modellbau-Atomkraftwerk – aufreißt und es dann doch lieber dem Vater überlässt. So wunderbar chaotisch und absurd – das kann eben nur Loriot. Und wir machen uns es einfach mal gemütlich.